KOSTENLOSER VERSAND
in Deutschland ab 80€ Bestellwert ·
Lieferung 4-7 Tage
International: Pauschale 17€
×
Warenkorb ansehen
Warenkorb ist noch leer
Suche
Erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet anhaltende Schwierigkeiten, eine für sexuelle Aktivität ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Gelegentliche Erektionsprobleme können vorkommen und bedeuten nicht automatisch, dass eine behandlungsbedürftige Störung vorliegt. Treten die Beschwerden jedoch regelmäßig oder über einen längeren Zeitraum auf, sollte nach möglichen Ursachen gesucht werden.
Die Gründe für eine erektile Dysfunktion sind vielfältig. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Diabetes, hormonelle Veränderungen und bestimmte Medikamente können ebenso eine Rolle spielen wie Stress, Ängste oder andere psychische Belastungen. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen.
Bei sexueller Erregung senden Gehirn und Nervensystem Signale an die Blutgefäße des Penis. Die glatte Muskulatur entspannt sich, der Blutfluss nimmt zu und die Schwellkörper füllen sich mit Blut. Dadurch entsteht eine Erektion.
Wird dieser Prozess an einer Stelle gestört, kann es schwieriger werden, eine Erektion zu bekommen oder ausreichend lange aufrechtzuerhalten. Ursachen können beispielsweise eine beeinträchtigte Durchblutung, Nervenschäden, hormonelle Veränderungen oder psychische Faktoren sein.
Der früher häufig verwendete Begriff Impotenz ist weniger präzise, da er verschiedene sexuelle Funktionsstörungen umfassen kann. Medizinisch wird heute überwiegend von erektiler Dysfunktion beziehungsweise ED gesprochen.
Erektionsstörungen gehören zu den häufigen sexuellen Gesundheitsproblemen bei Männern. Die Wahrscheinlichkeit nimmt mit zunehmendem Alter zu, eine erektile Dysfunktion ist jedoch keineswegs ausschließlich ein Problem älterer Männer.
Auch jüngere Männer können betroffen sein. In dieser Altersgruppe können neben körperlichen Ursachen insbesondere Stress, Leistungsdruck, Ängste und andere psychische Faktoren eine wichtige Rolle spielen.
Das Alter selbst ist nicht zwangsläufig die direkte Ursache. Vielmehr treten mit zunehmendem Alter häufiger Erkrankungen und Risikofaktoren auf, die Blutgefäße, Nervensystem oder Hormonhaushalt beeinflussen können.
Erektile Dysfunktion lässt sich anhand ihrer zugrunde liegenden Ursachen in verschiedene Formen einteilen. In der Praxis sind die Grenzen jedoch nicht immer eindeutig, da körperliche und psychische Faktoren miteinander verbunden sein können.
Bei einer organisch bedingten ED stehen körperliche Ursachen im Vordergrund. Dazu können Erkrankungen der Blutgefäße, neurologische Erkrankungen, hormonelle Störungen oder anatomische Veränderungen gehören.
Psychische und emotionale Faktoren können eine Erektion erheblich beeinflussen. Stress, Leistungsangst, Depressionen oder Probleme innerhalb einer Beziehung können dazu führen, dass trotz vorhandener körperlicher Voraussetzungen keine ausreichende Erektion entsteht.
Psychisch bedingte Erektionsprobleme können beispielsweise situationsabhängig auftreten. Manche Männer haben in bestimmten Situationen Schwierigkeiten, während spontane oder morgendliche Erektionen weiterhin vorhanden sind.
Sehr häufig lassen sich körperliche und psychische Ursachen nicht vollständig voneinander trennen. Eine körperlich verursachte Erektionsstörung kann beispielsweise Leistungsangst hervorrufen, die das bestehende Problem zusätzlich verstärkt.
Auch Arzneimittel können die sexuelle Funktion beeinflussen. Dazu gehören unter anderem bestimmte Blutdruckmedikamente, Antidepressiva und andere Präparate. Medikamente sollten deshalb niemals eigenständig abgesetzt oder verändert werden. Bei einem vermuteten Zusammenhang sollte dies mit einem Arzt besprochen werden.
Eine ED hat nicht immer eine einzelne klar erkennbare Ursache. Häufig entsteht sie durch das Zusammenspiel verschiedener gesundheitlicher, psychischer und lebensstilbedingter Faktoren.
Da Erektionsprobleme mit Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen zusammenhängen können, sollten länger bestehende Beschwerden nicht ausschließlich als sexuelles Problem betrachtet werden.
Das zentrale Merkmal einer ED sind wiederkehrende oder anhaltende Schwierigkeiten mit der Erektion. Die Ausprägung kann von Mann zu Mann unterschiedlich sein.
Ein vermindertes sexuelles Verlangen ist nicht dasselbe wie eine erektile Dysfunktion, kann aber gleichzeitig auftreten. In solchen Fällen können beispielsweise hormonelle oder psychische Faktoren beteiligt sein.
Eine einzelne ausbleibende Erektion ist normalerweise kein Grund zur Sorge. Müdigkeit, Stress, Alkohol oder eine belastende Situation können vorübergehend Einfluss auf die sexuelle Funktion haben.
Treten Erektionsprobleme jedoch regelmäßig auf oder bleiben sie über längere Zeit bestehen, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll. Dies gilt insbesondere dann, wenn zusätzlich Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder andere gesundheitliche Risikofaktoren bestehen.
Eine ärztliche Untersuchung kann nicht nur bei der Auswahl einer geeigneten Behandlung helfen. Sie kann auch dazu beitragen, bislang unerkannte gesundheitliche Ursachen zu identifizieren.
Die Diagnose beginnt in der Regel mit einem ausführlichen Gespräch über die Beschwerden, deren Dauer und mögliche Begleiterkrankungen. Auch regelmäßig eingenommene Medikamente, Lebensstil und psychische Faktoren können relevant sein.
Je nach Situation können zur Abklärung unter anderem folgende Schritte gehören:
Ziel der Diagnostik ist nicht nur die Feststellung einer ED, sondern insbesondere die Suche nach den zugrunde liegenden Faktoren.
Welche Behandlung geeignet ist, hängt von Ursache, Gesundheitszustand und persönlichen Umständen ab. Häufig werden mehrere Maßnahmen miteinander kombiniert.
Insbesondere bei bestehenden kardiovaskulären oder metabolischen Risikofaktoren können Veränderungen des Lebensstils einen wichtigen Bestandteil der Behandlung darstellen.
Zu den etablierten medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten gehören PDE5-Hemmer. Diese Wirkstoffe unterstützen bei sexueller Stimulation den natürlichen Mechanismus einer Erektion, indem sie die Durchblutung des Penis fördern.
Zu dieser Wirkstoffgruppe gehören Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil. Sie unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Wirkungseintritt und Wirkungsdauer.
Unsere ausführliche Seite über Sildenafil erklärt beispielsweise Wirkmechanismus, Einnahme, Wirkungsdauer, Dosierungen und mögliche Nebenwirkungen des Wirkstoffs.
PDE5-Hemmer sind nicht für jeden Patienten geeignet und können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen. Besonders wichtig ist, dass sie nicht zusammen mit Nitraten eingenommen werden dürfen. Vor der Anwendung sollte deshalb geklärt werden, ob gesundheitliche Gründe oder andere Arzneimittel dagegensprechen.
Wenn Stress, Angst, Depressionen oder Beziehungsprobleme eine wesentliche Rolle spielen, kann psychologische oder sexualtherapeutische Unterstützung sinnvoll sein. Auch bei einer ursprünglich körperlich verursachten ED kann eine solche Behandlung helfen, wenn sich zusätzlich Leistungsangst entwickelt hat.
Wenn orale Medikamente nicht geeignet sind oder nicht ausreichend wirken, stehen je nach Ursache weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu können Vakuumerektionshilfen, lokal angewendete beziehungsweise injizierbare Medikamente und in ausgewählten Fällen operative Verfahren gehören.
Welche Methode infrage kommt, sollte individuell mit einem Arzt oder Facharzt besprochen werden.
Die drei Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil gehören zur selben Arzneimittelgruppe, unterscheiden sich jedoch in einigen Eigenschaften.
Sildenafil gehört zu den bekanntesten PDE5-Hemmern und wird typischerweise nach Bedarf eingesetzt. Tadalafil zeichnet sich insbesondere durch eine deutlich längere Wirkungsdauer aus. Vardenafil besitzt wiederum ein eigenes pharmakologisches Profil.
Welcher Wirkstoff im individuellen Fall am besten geeignet ist, hängt unter anderem vom Gesundheitszustand, von anderen Medikamenten, der Verträglichkeit und den persönlichen Anforderungen ab.
Einen direkten Vergleich der beiden besonders bekannten Wirkstoffe finden Sie in unserem Ratgeber Sildenafil vs. Tadalafil. Zusätzlich behandeln wir die Unterschiede zwischen Sildenafil und Vardenafil auf einer eigenen Seite.
Nicht jede erektile Dysfunktion lässt sich verhindern. Viele Risikofaktoren überschneiden sich jedoch mit den Faktoren, die auch für die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit von Bedeutung sind.
Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ein gesundes Körpergewicht, der Verzicht auf Rauchen und ein moderater Umgang mit Alkohol können dazu beitragen, vermeidbare Risikofaktoren zu reduzieren.
Ebenso wichtig ist die Behandlung bestehender Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck. Regelmäßige ärztliche Kontrollen können helfen, solche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln.
Erektile Dysfunktion kann körperliche, psychische oder kombinierte Ursachen haben. Während gelegentliche Erektionsprobleme normal sein können, sollten regelmäßig auftretende oder länger bestehende Beschwerden medizinisch abgeklärt werden.
Heute stehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören Veränderungen des Lebensstils, psychologische Unterstützung, medizinische Hilfsmittel und Medikamente wie PDE5-Hemmer. Zu den bekanntesten Wirkstoffen zählen Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil.
Entscheidend ist, nicht nur die Erektionsstörung selbst zu betrachten, sondern auch mögliche zugrunde liegende Erkrankungen und Risikofaktoren zu berücksichtigen. Eine passende Behandlung richtet sich deshalb nach der individuellen Ursache und dem Gesundheitszustand.
Тerms and conditions