KOSTENLOSER VERSAND
in Deutschland ab 80€ Bestellwert ·
Lieferung 4-7 Tage
International: Pauschale 17€
×
Warenkorb ansehen
Warenkorb ist noch leer
Suche
Tadalafil und Vardenafil gehören beide zur Gruppe der PDE-5-Hemmer und werden zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Ihr grundlegender Wirkmechanismus ist ähnlich: Bei sexueller Stimulation unterstützen sie die Erweiterung der Blutgefäße im Penis und können dadurch das Erreichen und Aufrechterhalten einer Erektion erleichtern.
In der praktischen Anwendung unterscheiden sich die beiden Wirkstoffe jedoch deutlich. Während Tadalafil vor allem für seine lange Wirkungsdauer bekannt ist, bietet Vardenafil ein kürzeres und zeitlich stärker begrenztes Wirkfenster. Allgemeine Informationen zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie außerdem auf unserer Seite zur erektilen Dysfunktion.
Tadalafil und Vardenafil zählen zu den Phosphodiesterase-Typ-5-Hemmern (PDE-5-Hemmern). Bei sexueller Erregung wird im Körper unter anderem Stickstoffmonoxid freigesetzt. Dadurch steigt die Konzentration des Botenstoffs zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP), der zur Entspannung der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen beiträgt.
Das Enzym PDE5 baut cGMP wieder ab. Tadalafil und Vardenafil hemmen dieses Enzym und unterstützen dadurch den natürlichen Mechanismus einer Erektion.
Beide Wirkstoffe wirken nur bei vorhandener sexueller Stimulation. Sie lösen nicht automatisch eine Erektion aus und steigern nicht unmittelbar das sexuelle Verlangen.
Tadalafil wurde insbesondere durch das Markenpräparat Cialis bekannt. Heute stehen außerdem zahlreiche Tadalafil-Generika zur Verfügung.
Die wichtigste Besonderheit von Tadalafil ist seine lange Wirkungsdauer. Der Wirkstoff kann bis zu 36 Stunden aktiv bleiben und bietet dadurch ein vergleichsweise großes Zeitfenster für sexuelle Aktivität.
Zu bekannten Präparaten mit Tadalafil gehören beispielsweise Vidalista und Tadacip.
Vardenafil wurde insbesondere unter dem Markennamen Levitra bekannt. Auch hier sind mittlerweile verschiedene Vardenafil-Generika erhältlich.
Vardenafil besitzt im Vergleich zu Tadalafil ein deutlich kürzeres Wirkfenster und wird typischerweise nach Bedarf vor der geplanten sexuellen Aktivität angewendet.
Ein bekanntes Präparat mit Vardenafil ist beispielsweise Valif.
Obwohl beide Wirkstoffe auf demselben grundlegenden Mechanismus beruhen, unterscheiden sie sich in einigen für die Anwendung wichtigen Punkten.
Bei Tadalafil kann die Wirkung häufig innerhalb von etwa 30 Minuten einsetzen. Der tatsächliche Beginn kann jedoch von Person zu Person unterschiedlich sein.
Auch Vardenafil wird üblicherweise vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen. Bei vielen Anwendern beginnt die Wirkung innerhalb von etwa 30 bis 60 Minuten, wobei individuelle Unterschiede möglich sind.
Der genaue Wirkungseintritt sollte bei beiden Wirkstoffen nicht als garantierter fixer Zeitpunkt verstanden werden.
Hier besteht der deutlichste Unterschied zwischen Tadalafil und Vardenafil.
Tadalafil kann bis zu 36 Stunden wirksam bleiben. Dadurch muss der Zeitpunkt der sexuellen Aktivität weniger genau an die Einnahme gekoppelt werden.
Vardenafil besitzt dagegen ein wesentlich kürzeres Wirkfenster von mehreren Stunden. Dadurch eignet es sich eher für eine gezielte Anwendung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Welches Wirkfenster als angenehmer empfunden wird, hängt stark von den persönlichen Anforderungen ab.
Tadalafil kann grundsätzlich mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Mahlzeiten haben normalerweise nur einen geringen Einfluss auf die Aufnahme des Wirkstoffs.
Bei Vardenafil können besonders schwere oder fettreiche Mahlzeiten den Wirkungseintritt stärker beeinflussen und verzögern.
Wer hinsichtlich des Essens möglichst flexibel bleiben möchte, kann diesen Unterschied bei der Wahl des Wirkstoffs berücksichtigen.
Tadalafil bietet zwei grundsätzlich unterschiedliche Anwendungsformen: eine Einnahme nach Bedarf sowie – bei entsprechender ärztlicher Verordnung – eine regelmäßige niedrig dosierte Anwendung.
Vardenafil wird dagegen üblicherweise nach Bedarf vor der sexuellen Aktivität eingesetzt.
Die Milligrammangaben verschiedener PDE-5-Hemmer dürfen nicht direkt miteinander verglichen werden. Eine niedrigere Dosis eines Wirkstoffs bedeutet nicht automatisch eine geringere Wirkung.
Welche Dosierung geeignet ist, sollte sich nach dem jeweiligen Arzneimittel, dem Gesundheitszustand und der ärztlichen Empfehlung richten.
Da beide Wirkstoffe derselben Arzneimittelgruppe angehören, überschneiden sich viele mögliche Nebenwirkungen.
Zu den häufig beschriebenen Beschwerden gehören unter anderem:
Bei Tadalafil werden zusätzlich vergleichsweise häufig Rücken- oder Muskelschmerzen beschrieben. Diese können mit der längeren Verweildauer des Wirkstoffs im Körper zusammenhängen.
Bei Vardenafil ist dagegen insbesondere bei bestimmten Herzrhythmusstörungen oder gleichzeitig verwendeten Medikamenten eine sorgfältige medizinische Beurteilung wichtig.
Eine ungewöhnlich lange oder schmerzhafte Erektion sowie plötzlich auftretende Seh- oder Hörstörungen erfordern eine rasche medizinische Abklärung.
Tadalafil und Vardenafil dürfen insbesondere nicht gemeinsam mit nitrathaltigen Arzneimitteln angewendet werden. Die Kombination kann zu einem gefährlichen Blutdruckabfall führen.
Weitere mögliche Wechselwirkungen bestehen unter anderem mit bestimmten:
Bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sehr niedrigem Blutdruck, schweren Leberfunktionsstörungen oder anderen relevanten Erkrankungen sollte die Anwendung vorher medizinisch abgeklärt werden.
Erektile Dysfunktion und Herz-Kreislauf-Erkrankungen können miteinander zusammenhängen. Beide Wirkstoffe beeinflussen das Gefäßsystem und können den Blutdruck senken.
Deshalb ist insbesondere bei bestehenden Herzerkrankungen oder gleichzeitiger Einnahme von Blutdruckmedikamenten eine medizinische Beurteilung wichtig.
Für Vardenafil gelten zusätzlich besondere Vorsichtsmaßnahmen bei bestimmten Herzrhythmusstörungen oder Medikamenten, die das QT-Intervall beeinflussen können.
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Beide Wirkstoffe können zur Behandlung der erektilen Dysfunktion geeignet sein, unterscheiden sich jedoch deutlich im zeitlichen Wirkprofil.
Tadalafil eignet sich besonders für Männer, die ein langes Wirkfenster und möglichst viel zeitliche Flexibilität bevorzugen. Die Wirkung kann bis zu 36 Stunden anhalten.
Vardenafil kann dagegen für Männer interessant sein, die eine bedarfsweise Anwendung mit einem kürzeren und stärker begrenzten Zeitfenster bevorzugen.
Die Entscheidung sollte nicht allein anhand der Wirkungsdauer getroffen werden. Auch andere Medikamente, bestehende Erkrankungen, mögliche Nebenwirkungen und die individuelle Verträglichkeit spielen eine Rolle.
Neben Tadalafil und Vardenafil gehört auch Sildenafil zu den etablierten PDE-5-Hemmern zur Behandlung der erektilen Dysfunktion.
Die Unterschiede zwischen Sildenafil und Tadalafil behandeln wir ausführlich auf der Seite Sildenafil vs. Tadalafil.
Wer Sildenafil und Vardenafil miteinander vergleichen möchte, findet weitere Informationen unter Sildenafil vs. Vardenafil.
Für beide Wirkstoffe stehen heute verschiedene Generika zur Verfügung. Sie enthalten denselben jeweiligen Wirkstoff wie die entsprechenden Referenzpräparate, können sich jedoch hinsichtlich Hersteller, Hilfsstoffen, Verpackung und Preis unterscheiden.
Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten zu Tadalafil-Generika und Vardenafil-Generika.
Tadalafil und Vardenafil gehören zur selben Wirkstoffgruppe, unterscheiden sich jedoch deutlich hinsichtlich der Wirkungsdauer und der praktischen Anwendung.
Tadalafil bietet mit einer Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden ein besonders großes Zeitfenster und kann dadurch mehr Spontaneität ermöglichen. Vardenafil besitzt dagegen ein kürzeres Wirkfenster und wird typischerweise gezielt nach Bedarf eingesetzt.
Welcher Wirkstoff im individuellen Fall geeigneter ist, hängt vom Gesundheitszustand, anderen Medikamenten, persönlichen Anforderungen und der individuellen Verträglichkeit ab. Einen allgemeinen Überblick zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Seite zur erektilen Dysfunktion.
Тerms and conditions